Rund um die Uhr erreichbar: 0173 70 88 962

Senioren Wohngemeinschaft St. Jürgen

Suzanne Reköndt

Senioren Wohngemeinschaft St. Jürgen Tandem Logo

Integrative Unterstützung im Quartier

Dies sind unsere Grundsätze:

Kleine Teams von maximal 12 Unterstützern, die stadtteilbezogen und selbstorganisiert arbeiten.

 

Persönliche Bindung: Ein verantwortlicher Helfer, der Rund-um-die-Uhr erreichbar ist, maximal drei Helfer im Einsatz für jeden Unterstützten.

 

Abrechnung nach Stundensatz mit den Kassen. Die gewünschte Hilfe wird täglich neu mit dem Unterstützten ausgelotet.

 

Die Pflegekraft als Berater und Netzwerker: Nutzung aller sozialen und gesellschaftlichen Potenziale. Welches Familienmitglied, welche Freunde, welche Nachbarn können verbindlich an der Unterstützung mitwirken, um Heimunterbringung und Vereinsamung entgegenzuwirken?

 

Ganzheitlicher Blick: Erstellung eines individuellen Unterstützungsplans, der alle Bereiche des Lebens abbildet, auch die sozialen Bedürfnisse
(Enge Kooperation mit Gemeinden, Seniorenkreisen, Tagespflegeeinrichtungen)

 

Wiederherstellung der Selbständigkeit: Gezieltes Training im eigenen Zuhause (Vermeidung stationärer Rehabilitation oder Kurzzeitpflege)

 

Kooperation: Enge Zusammenarbeit mit Krankengymnasten, Ergotherapeuten und allen Kooperationspartnern mit klaren, untereinander abgestimmten Zielen.

 

Schlanke Dokumentation:  über eine App mit unmittelbarer Übermittlung der Daten an die Kassen, zentral und effizient organisierte Verwaltung.

 

Unternehmensinterne Ausbildung nach dem Tandem - Prinzip: Ein erfahrener Mitarbeiter wird jeweils gekoppelt an einen Neueinsteiger.

 

Gewinnbeteiligung der Mitarbeiter: Transparenz aller erwirtschafteten Gewinne mit der Ausschüttung eines Teils der Gewinne nach einem festgesetzten Schema.

TAN - DEM

Integrative Unterstützung im Quartier

Ambulante Pflege frei nach dem holländischen Modell Buurzorg

Ausgangssituation

Die Pflege in Deutschland ist in einer tiefen Krise.

Die Zukunft wird voraussichtlich noch größere Herausforderung bereithalten.

Das hat verschiedene Gründe:

Die Menschen in Deutschland werden immer älter. Mit zunehmendem Alter wächst das Risiko chronischer Erkrankungen, die einen Hilfebedarf erzeugen.

Allen voran sind hier die verschiedenen Formen von Demenz zu nennen.

Der Anteil der an Demenz erkrankten alternden Menschen ist in den letzten Jahrzehnten rasant angestiegen und wird sich weiter erhöhen.

Zudem besitzt der Beruf der Alten- und Krankenpflege wenig Attraktivität.

Ein schlechtes Image, unattraktive Arbeitsbedingungen, ein hohes Maß an Fremdbestimmung und Dokumentation sowie schlechte Bezahlung sind Gründe dafür.

In Deutschland gilt seit einigen Jahren der Grundsatz:
Ambulant vor stationär und das zu Recht.

Menschen wollen in der Regel bis zum Ende ihres Lebens in ihrem eigenen Zuhause und Quartier bleiben und dort selbstbestimmt leben.

Zudem ist erwiesen, dass die Unterbringung in klassischen Alten- und Pflegeeinrichtungen viel Geld kostet und die Krankheitsverläufe eher beschleunigt.

Die Gesetzgebung zur Sicherstellung der Qualität in der Pflege hat in Deutschland zu einem riesigen Aufwand von Dokumentation und Verwaltung geführt, der größtenteils von den Pflegekräften bewältigt werden muss, die dadurch noch weniger ihren eigentlichen Aufgaben nachkommen können.

Hinzu kommt, dass die Darstellung und Abrechnung der Pflege in Leistungskomplexen (das sind die einzelnen Tätigkeiten, die die Pflegekraft laut Vertrag mit den Kassen ausführen muss), den ganzheitlichen Blick auf den Menschen verstellt.

Auch bilden sie die Lebenswirklichkeit und den tatsächlichen Hilfebedarf in keiner Weise ab.

Die Hilfebedürftigkeit wird in dem derzeit bestehenden System manifestiert. Gezielte Rehabilitation findet in der Häuslichkeit fast nicht statt.

Die vielen ambulanten Pflegedienste sind weitestgehend damit beschäftigt, ihre Personalprobleme zu verwalten und den gesetzlichen Bestimmungen gerecht zu werden.

Kontakt

Es ist dringend Zeit für neue Antworten und andere Ansätze in der ambulanten Pflege.

Hier kann das niederländische Modell Buurtzorg als Inspirationsgrundlage dienen.

In Nordrhein-Westfalen ist ein ambulanter Pflegedienst bereits seit zehn Jahren mit dem Konzept Buurtzorg etabliert, hat Verträge mit den Kassen auch für andere Bundesländer abgeschlossen und wird vom Land gefördert.

In Norddeutschland hat das Konzept bislang noch nicht Fuß gefasst.

Das vorliegende Konzept orientiert sich an Buurtzorg, setzt aber andere Schwerpunkte und versucht spezifische Antworten auf die Pflegesituation in Deutschland zu finden.

Das vorliegende Konzept legt seinen Schwerpunkt auf ambulante Rehabilitation und Netzwerkbildung unter Hebung der sozialen Ressourcen mit dem Ziel, Heimeinweisung, stationäre Rehabilitation und Krankenhauseinweisung zu vermeiden.

Hierdurch können erhebliche Gelder der Kranken- und Pflegekassen, sowie der sozialen Sicherungssysteme eingespart werden.

Senioren Wohngemeinschaft Sankt Jürgen Susanne Reköndt

Die Seniorenwohngemeinschaft St. Jürgen ist seit 13 Jahren in Lübeck am Markt, ist gut integriert im Stadtteil,
vernetzt mit Therapeuten und Anbietern
und genießt einen guten Ruf, was die Etablierung am Pflegemarkt erleichtern dürfte.